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50 Jahre Kita Luitpoldschule

Die Kindertagesstätte feierte ihr Jubiläum mit Sommerfest, Zeitreise und Gästen aus der Stadtverwaltung.

50 Jahre Kita Luitpoldschule
Bild zum Beitrag© Redaktion St. IngbertBild 1 von 2

Mit Musik, Erinnerungen und vielen Mitmachangeboten hat die Kita Luitpoldschule ihr 50-jähriges Jubiläum gefeiert. Im Mittelpunkt des internen Sommerfests standen nicht nur die Kinder und ihre Familien, sondern auch ein Rückblick auf die Geschichte der Einrichtung und ihr Stellenwert für viele Generationen.

Sommerfest zum Jubiläum

Den Auftakt bildete ein fröhlicher Moment im Hof der Kita: Zu den Klängen von Andreas Bourani betraten die Kinder voller Freude das Gelände. Anlass war das runde Jubiläum der Einrichtung, zu dem das Team Eltern zu einem internen Sommerfest eingeladen hatte.

Die Atmosphäre war von Beginn an festlich und persönlich. Schon die Eröffnung zeigte, dass hier nicht nur gefeiert, sondern auch gemeinsam auf das zurückgeblickt wurde, was die Kita Luitpoldschule für viele Familien ausmacht.

Worte der Leitung und der Stadt

Kita-Leiterin Selina Vogler begrüßte die Gäste herzlich und erinnerte in ihrem Grußwort an die vergangenen Jahrzehnte. Sie machte deutlich, dass die Einrichtung seit 50 Jahren Kinder begleitet und heute sogar ehemalige Kinder mit ihren eigenen Kindern zurückkehren. Damit, so ihre Botschaft, sei die Kita für viele Familien prägend geworden.

Ihr Dank galt vor allem dem gesamten Team, das mit viel Herz, Engagement und täglicher Hingabe arbeite, um die Kita zu einem Ort der Geborgenheit und des Miteinanders zu machen.

Unter den Gästen waren auch Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer, Bürgermeisterin Nadine Backes und Stellvertreter Fabian Roschy. Dr. Ulli Meyer gratulierte zum Jubiläum und verwies auf die vielen Geschichten von St. Ingberter Bürgerinnen und Bürgern, die mit dem historischen Gebäude verbunden seien. Er würdigte zudem die Arbeit des Fachkräfte-Teams und dankte für Fürsorge, Geduld und Einsatz.

Geschenk, Glückwünsche und besondere Momente

Als Geschenk brachte der Oberbürgermeister einen neuen Bobby-Car mit, der von den Kindern direkt neugierig ausgepackt wurde. Auch Ortsvorsteherin Irene Kaiser gratulierte und wünschte weiterhin viel Freude in der Einrichtung sowie im Garten, den sie als grüne Spiel-Oase mitten in der Stadt beschrieb.

Der Moment des Auspackens stand sinnbildlich für die Stimmung des Tages: persönlich, nahbar und ganz auf die Kinder ausgerichtet.

Programm mit Entdecken und Ausprobieren

Nach der offiziellen Eröffnung begann das Sommerfest-Programm mit dem Kita-Gespenst Balduin, das gemeinsam mit den Kindern die Geschichte der Luitpoldschule erzählte. Das passte auch zum pädagogischen Schwerpunkt der Einrichtung: Im vergangenen Jahr hatte sich die Kita intensiv mit MINT beschäftigt, also mit Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.

Entsprechend stand das Fest ganz im Zeichen von Entdecken und Ausprobieren. An verschiedenen Mitmach-Stationen waren Kinder und Eltern eingeladen, gemeinsam zu experimentieren und neugierig zu werden.

Mit Stempelkarten und Podcast durch das Fest

Die jungen Besucherinnen und Besucher konnten die einzelnen Angebote mit Stempelkarten erkunden und sich am Ende über eine kleine Überraschung freuen. Außerdem war der hauseigene Podcast „Luitpolds Plauderkiste“ zum Thema „50 Jahre Luitpoldschule“ zu hören.

Darin hatten im Vorfeld viele Beteiligte ihre Erinnerungen, Glückwünsche und Gedanken geteilt, darunter der Oberbürgermeister, Eltern und weitere Wegbegleiter.

Blick zurück mit Fotos und Musik

Im Außengelände lud eine „Zeitreise“ mit Fotos aus 50 Jahren Kita-Geschichte dazu ein, Vergangenheit und Gegenwart der Einrichtung miteinander zu verbinden. Die Bildstrecke bot Einblicke in die Entwicklung der Kita und machte sichtbar, wie eng die Einrichtung mit ihrer Geschichte verbunden ist.

Für zusätzliche Stimmung sorgte schließlich ein Überraschungsgast: Der Musiker und Sänger Édé Maziete-Vavi kam hinzu, sang mit den Kindern, trommelte und brachte mit seinen Impulsen das Publikum in ausgelassene Stimmung.

Historisches Gebäude mit besonderer Vergangenheit

Die Kita Luitpoldschule befindet sich in der Kaiserstraße in einem historischen Gebäude, das 1884 im Stil des Klassizismus erbaut wurde. Das Bauwerk verweist auf die bayerische Vergangenheit der Stadt; eine Gedenktafel erinnert an den Besuch von Prinzregent Luitpold am 24. September 1888.

Nach umfassender Nutzung als Schule in früheren Jahren dient das Gebäude heute als städtische Kindertagesstätte. Damit verbindet die Kita historische Substanz mit einem aktuellen Auftrag im Alltag vieler Familien.

Das Jubiläum zeigte insgesamt eine Einrichtung, die auf eine lange Geschichte zurückblickt und zugleich mit einem lebendigen Fest ihren Platz im heutigen Stadtleben betonte.

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