Bewahrung der Streuobstwiese: Ein bunter Lebensraum im Fokus
St. Ingbert plant spannende Aktionen zur Aufforstung und Pflege für 2025
Streuobstwiese Rohrbachtal – Lebensraum voller Vielfalt
Als Biosphärenstadt ist St. Ingbert harmonisch in die Natur eingebettet und pflegt einzigartige Ökosysteme wie die artenreichen Streuobstwiesen. Diese Lebensräume sind Schätze voll mit Biodiversität, und in Zeiten von Klimawandel und Urbanisierung brauchen wir sie mehr denn je. Leider gingen in den letzten Jahrzehnten bis zu 75% dieser Flächen verloren.
Was macht Streuobstwiesen so besonders?
Streuobstwiesen sind die botanischen Anarchisten unter den Obstplantagen. Mit weit verstreuten, hochstämmigen Bäumen haben sie mehr Charakter als ihre ordentlich in Reihen gepflanzten, modernen Kollegen. Ursprünglich aus dem Mittelalter kommend, bieten sie nicht nur Äpfel, sondern auch Heimat für Tausende von Tier- und Pflanzenarten — sogar einige von der Roten Liste, wie den Steinkauz und den Grünspecht.
St. Ingbert und das Engagement für Streuobstwiesen
Als Teil des UNESCO-Biosphärenreservats Bliesgau versteht St. Ingbert die Wichtigkeit dieser Biotope und zeigt volles Engagement für ihren Erhalt und die Neupflanzung heimischer Sorten. Auf der Streuobstwiese im Rohrbachtal, ehemals "Auf der Spick" genannt, sind bereits seit den 90ern heimische Obstbäume zu finden, mit regelmäßigen Erweiterungen in Zusammenarbeit mit dem NABU.
Aktionen 2025 auf der Streuobstwiese
Diese Initiativen unterstreichen das Engagement St. Ingberts für den Erhalt dieser vielfältigen Biotope. Mit regionalen Sorten und einer hohen Artenvielfalt tragen Streuobstwiesen zur Verbesserung der städtischen Lebensqualität bei und symbolisieren die Verbindung von Natur, Kultur und Wirtschaft.
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