Elstersteinpark wird umgestaltet
In St. Ingbert-Mitte entstehen zwei Pavillons, 14 Sitzbänke und ein Baumlehrpfad mit 25 Schildern.

Die Umgestaltung des Elstersteinparks in St. Ingbert-Mitte hat begonnen. Nach den Planungen und der Beantragung von Fördermitteln in den Jahren 2023/2024 sind die Bauarbeiten inzwischen angelaufen. Ziel ist es, den Park als Ort für Erholung, Begegnung und Bildung weiterzuentwickeln und zugleich neue Aufenthaltsangebote für unterschiedliche Generationen zu schaffen.
Neugestaltung mit Treffpunkten und Aufenthaltsflächen
Im Mittelpunkt des Projekts steht eine neu gestaltete Platzfläche entlang des Weges vom Mutter-Kind-Heim Richtung Weiher. Die Fläche misst 13 mal 12 Meter und wird im hinteren Bereich durch eine mehrreihige Einfassung aus Sandsteinquadern begrenzt. Damit soll sich die Anlage harmonisch in das Gesamtbild des Parks einfügen.
Ein zentrales Element der Umgestaltung sind zwei Pavillons. Sie sollen künftig als Treffpunkte und schattige Aufenthaltsorte dienen. Nach Angaben aus der Pressemitteilung sind dort unter anderem Musikveranstaltungen, VHS-Kurse oder Veranstaltungen des nahegelegenen DRK-Mutter-Kind-Heims denkbar.
Unterschiedliche Pavillons mit klaren Funktionen
Für den größeren Pavillon sind rund 70.000 Euro veranschlagt, für den kleineren etwa 40.000 Euro. Die vorläufige Bausumme des gesamten Projekts beträgt rund 184.000 Euro. Dank einer Förderquote von 90 Prozent wird der Großteil der Kosten durch Fördermittel getragen.
Mehr Aufenthaltsqualität für den gesamten Park
Zusätzlich zu den Pavillons werden insgesamt 14 neue Sitzbänke im Parkbereich verteilt. Sie sollen die Aufenthaltsqualität erhöhen und den Elstersteinpark noch stärker als Ort zum Verweilen und Begegnen profilieren.
Geplant ist außerdem ein Baumlehrpfad mit 25 informativen Schildern. Er soll Besucherinnen und Besucher über die vorhandenen, teilweise exotischen Baumarten informieren und zugleich zu einer bewussteren Wahrnehmung der Natur einladen.
Fertigstellung bis Ende Juli vorgesehen
Die Fertigstellung der Maßnahme ist spätestens für Ende Juli vorgesehen. Das Projekt geht auf eine Initiative des Ortsrates St. Ingbert-Mitte zurück.
Der Spatenstich wurde von Ortsvorsteherin Irene Kaiser, dem Leiter des städtischen Betriebshofs Christoph Anstadt sowie Mitinitiator und ehemaligem Ortsratsmitglied Bodo Marschall vorgenommen. Vor Ort waren zudem zahlreiche Orts- und Stadtratsmitglieder, Vertreter des Seniorenbeirats sowie Mitarbeiterinnen des Mutter-Kind-Heims.
Rückhalt aus dem Ortsrat
Ortsvorsteherin Irene Kaiser zeigte sich erfreut über den Start der Bauarbeiten. Sie betonte, die Umgestaltung werde den Elstersteinpark nicht nur optisch aufwerten, sondern auch funktional weiterentwickeln – als Ort der Begegnung, der Erholung und des Lernens für alle Generationen. Besonders hob sie hervor, dass die nahegelegenen Einrichtungen Mutter-Kind-Heim und Mathildenstift mit einbezogen werden und künftig ein attraktiver Treffpunkt entstehen soll.
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