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Große Kanal-Sanierung in St. Ingbert startet 2026

1,5 Millionen Euro Investition: Seyenrech- und Rentamtstraße werden modernisiert – Verkehrsbehinderungen inklusive

Große Kanal-Sanierung in St. Ingbert startet 2026
Fiktives KI-SymbolbildKI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbHBild 1 von 2

In St. Ingbert stehen ab Mitte Februar wichtige Maßnahmen zur Sanierung des Kanalsystems an. Der Entsorgungsbetrieb Abwasser (EBA) investiert hierfür in der Seyenrechstraße und Rentamtstraße rund 1,5 Millionen Euro in die Modernisierung der Infrastruktur. Die Bauarbeiten werden weitreichende Auswirkungen auf den Verkehr haben und voraussichtlich bis Ende des Jahres, bei ungünstigen Bedingungen auch bis Anfang kommenden Jahres, andauern.

Baubeginn und Verkehrsführung

Die Sanierung beginnt am Montag, 2. Februar 2026, mit einer zweiwöchigen Vollsperrung der Seyenrechstraße an der Kreuzung. Während dieser Zeit wird in der Seyenrechstraße ein neuer Kanalanschluss gelegt. Im Anschluss wird die Strecke zwischen Pfarrgasse und Albert-Weisgerber-Allee wieder befahrbar sein.

Anschließend bleibt die Seyenrechstraße bis zu den Sommerferien voll gesperrt. Im weiteren Verlauf kommt es zu temporären, abschnittsweisen Vollsperrungen in der Rentamtstraße. Die Stadt St. Ingbert richtet Umleitungen ein, bittet jedoch alle Anwohnerinnen, Anwohner und Verkehrsteilnehmenden während der gesamten Bauzeit um Verständnis und Geduld für Einschränkungen.

Technische Abläufe und Bauverfahren

Die Kanalsanierung wird mit drei unterschiedlichen Methoden durchgeführt, die den örtlichen Bedingungen angepasst sind:

  • In der Seyenrechstraße werden etwa 150 Meter Kanal in offener Bauweise erneuert.
  • Im ersten Abschnitt der Rentamtstraße kommt ein grabenloses Lining- bzw. zum Einsatz. So werden rund 50 Meter Kanal modernisiert, insbesondere wegen der Nähe zum Bahndamm, um die Bahntrasse zu schützen.
  • Die letzten 250 Meter bis zum Finanzamt werden ebenfalls grabenlos mittels erneuert.
  • Im mittleren Abschnitt der Rentamtstraße Richtung Dr.-Wolfgang-Krämer-Straße wird erneut offen gearbeitet.
  • Ziel der Maßnahme und Hintergrund

    Mit der Sanierung verfolgt die Stadt das Ziel, das Kanalsystem und die Hausanschlüsse nachhaltig zu modernisieren. Der Einsatz moderner Technik ermöglicht künftig längere Kanalabschnitte mit weniger Schächten. Dies führt zu reduziertem Wartungsaufwand und einer erhöhten Betriebssicherheit.

    Aktuell betreibt der Abwasserbetrieb St. Ingbert ungefähr 250 Kilometer Kanalnetz mit 12.000 Hausanschlüssen, die regelmäßig instand gehalten werden müssen.

    Informationen für Betroffene

    Über aktuelle Sperrungen und Veränderungen im Verkehrsfluss wird die Stadtverwaltung gesondert informieren. Anwohnerinnen und Anwohner sowie Verkehrsteilnehmende sollten sich auf Einschränkungen und Umleitungen einstellen.

    Verantwortliche und Kontakt

    Projektleiter der Maßnahme ist Christian Fettig vom EBA, gemeinsam mit Maximilian Hoffmann und Thomas Diederichs, Leiter der Straßenverkehrsbehörde. Sie stellen die Bauabschnitte und das Vorgehen vor und stehen als Ansprechpartner zur Verfügung.

    Die Stadt St. Ingbert dankt allen Betroffenen für ihre Geduld und das Verständnis während der Bauphase.

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