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Hey ChatGPT, lösche das Feuer!

St. Ingbert wirbt mit KI-Slogan für neue Ehrenamtliche bei der Feuerwehr – Menschen bleiben unersetzlich

Hey ChatGPT, lösche das Feuer!
Bild zum Beitrag© Redaktion St. IngbertBild 1 von 2

Mit einer aufmerksamkeitsstarken Werbekampagne setzen die Stadtverwaltung St. Ingbert und die Freiwillige Feuerwehr ein klares Zeichen für das ehrenamtliche Engagement im Brandschutz. Ab sofort sind in der gesamten Stadt zehn großformatige Banner zu sehen, die unter dem Slogan „ – KI kann viel, aber uns nicht ersetzen. – Hilf mit bei St. Ingbert!“ für neue Mitglieder in allen Löschbezirken werben.

Neue Kampagne für mehr freiwillige Einsatzkräfte

Die großformatigen Plakate werden für insgesamt sechs Wochen an zentralen Standorten aufgestellt. Ziel ist es, Bürgerinnen und Bürger auf die vielseitigen Aufgaben der Feuerwehr aufmerksam zu machen und sie zum Mitmachen zu ermutigen.

Begleitet wird die Banneraktion von der eigens geschalteten Internetseite.

Hier erhalten Interessierte umfassende Einblicke in die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr St. Ingbert, Informationen zur Ausbildung und zu den Aktivitäten sowie praktische Hinweise, wie ein Einstieg in den aktiven Dienst gelingt.

Vielfalt im Ehrenamt – Jeder ist willkommen

Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer hebt in diesem Zusammenhang die Bedeutung des Ehrenamts hervor: „Unsere Freiwillige Feuerwehr lebt vom Mitmachen. Wir suchen Menschen, die bereit sind, Verantwortung für ihre Bürgerinnen und Mitbürger zu übernehmen – unabhängig von Beruf oder Vorerfahrung. Jeder kann einen wichtigen Beitrag leisten.“

Auch Wehrführer Jochen Schneider betont, dass trotz der fortschreitenden technischen Entwicklung der Mensch stets im Mittelpunkt steht. Seiner Aussage zufolge: „KI kann viel – aber nicht ersetzen. Was zählt, ist der Mensch, der im Einsatzfall beherzt zupackt und anderen hilft.“

Besonders ermutigend für potenzielle Bewerberinnen: „In allen Löschbezirken sind Frauen aktiv. Wir freuen uns auch über weibliche Interessentinnen“, so Jochen Schneider weiter.

Digitale Information und Dialog in sozialen Medien

Parallel wird die Kampagne auch über die sozialen Medien der Stadtverwaltung sowie der einzelnen Löschbezirke kommuniziert. Ziel ist es, mit den Bürgerinnen und Bürgern direkt in den Dialog zu treten und die Reichweite der Mitgliederwerbung zu erhöhen.

Fakten: Die Freiwillige Feuerwehr St. Ingbert im Überblick

  • Etwa 450 Mitglieder in fünf Löschbezirken
  • Untergliederung in Jugendfeuerwehr, aktive Einsatzmannschaft sowie Alters- und Ehrenabteilung
  • Mehrere hundert Einsätze pro Jahr
  • Einsatz und Dienstleistung ausschließlich ehrenamtlich und freiwillig – an 365 Tagen im Jahr
  • Die neue Werbekampagne macht deutlich: Technologischer Fortschritt ersetzt nicht das menschliche Engagement. Die Feuerwehr St. Ingbert freut sich auf neue Gesichter, die bereit sind, gemeinsam für die Sicherheit der Stadt einzustehen.

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