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Lesung: Erinnerungen an die Nachkriegszeit

Hans Bollinger präsentiert sein Buch „Wir Nachkriegskinder“ in St. Ingbert

Lesung: Erinnerungen an die Nachkriegszeit
Fiktives KI-SymbolbildKI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbHBild 1 von 2

Das Ingberter Literaturforum lädt am Mittwoch, 21. Januar, zu einer besonderen Lesung in die Stadtbücherei St. Ingbert ein. Ab 19:30 Uhr stellt Hans Bollinger sein Buch "Wir Nachkriegskinder" vor und nimmt die Zuhörer mit auf eine Reise in die saarpfälzische Nachkriegszeit.

Autor Hans Bollinger: Kindheit und Wirken

Hans Bollinger, geboren 1949 in Wörschweiler, blickt in seinem Buch auf seine Kindheit und Jugend in der saarpfälzischen Provinz zurück. Die Erinnerungen sind geprägt von der Dorfgemeinschaft, die nach der NS-Diktatur einen Weg zwischen alten Traditionen und neuem Aufbruch sucht.

In seinen Erzählungen beschreibt Bollinger eindrucksvoll die Wärme des Elternhauses sowie die Natur als Refugium. Begegnungen mit Menschen, die ihm Halt geben und seine Sicht auf die Welt prägen, stehen im Mittelpunkt.

Künstlerisches und pädagogisches Engagement

1976 gründete Hans Bollinger mit Freunden die Musikgruppe „Espe“, die sich besonders durch jiddische und demokratische Lieder einen Namen machte. Mit zahlreichen Auftritten im In- und Ausland sowie mehreren Schallplatten und CDs hat die Gruppe zur kulturellen Vielfalt beigetragen.

Ab 1983 war Bollinger als Lehrer in Gersheim tätig und wurde 1999 Rektor. 2008 übernahm er die Leitung von Spohns Haus, einem ökologischen europäischen Schullandheim. Dort organisiert er bis heute internationale Begegnungsprojekte mit Schülerinnen und Schülern unter anderem aus Deutschland, Frankreich, Polen und der Ukraine.

Details zur Veranstaltung

  • Datum: Mittwoch, 21. Januar
  • Uhrzeit: 19:30 Uhr
  • Ort: Stadtbücherei St. Ingbert
  • Veranstalter: Ingberter Literaturforum
  • Eintritt: frei
  • title="Stadtbücherei St. Ingbert"

    subtitle="Anmeldung zur Lesung mit Hans Bollinger"

    phone="06894/13711"

    email="[email protected]"

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    Zwischen Tradition und Aufbruch

    Die Lesung bietet nicht nur einen literarischen Einblick in das Leben und Wirken eines Nachkriegskindes, sondern auch die Möglichkeit, mit dem Autor ins Gespräch zu kommen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung wird empfohlen.

    Die Veranstaltung richtet sich an Literaturinteressierte, Heimatverbundene sowie all jene, die sich für die persönliche Perspektive auf die deutsche Nachkriegsgeschichte interessieren.

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