Neue FGTS eröffnet: St. Ingbert stärkt die Betreuung
An der Albert-Weisgerber-Grundschule bietet das neue Gebäude Platz für über 230 Kinder und verbindet Lernen, Mittagessen und Freizeit enger miteinander.

Mit der Eröffnung des neuen FGTS-Gebäudes an der Albert-Weisgerber-Grundschule setzt die Stadt St. Ingbert auf erweiterte Betreuungs- und Aufenthaltsräume und reagiert damit auf den steigenden Bedarf an Ganztagsbetreuung. Zugleich soll der Schulstandort als moderner Lern- und Lebensort für Kinder nachhaltig gestärkt werden.
Musikalischer Auftakt durch die Kinder
Zur Begrüßung der Gäste sangen die Kinder ein eigens für diesen Anlass geschriebenes Lied mit dem Titel „Ein neues Haus für die FGTS …“. Verfasst hatte es Jasmin Schaeffer, die Leiterin der Chor-AG, zur Eröffnung des Neubaus.
Die musikalische Einführung setzte den Ton für eine Veranstaltung, bei der der neue Gebäudekomplex nicht nur als bauliche Erweiterung, sondern auch als pädagogisches Signal verstanden wurde.
Stadt verweist auf Zukunftsfähigkeit und Bildungsauftrag
Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer dankte den Kindern für den Auftakt und hob in seiner Rede die Bedeutung der Einrichtung hervor. Mit den neuen Räumen an der Albert-Weisgerber-Schule werde ein qualitativ hochwertiges Angebot für die Nachmittagsbetreuung geschaffen und zugleich in die bestmögliche Bildung der Kinder investiert.
Nach seinen Worten sei gemeinsam mit dem CJD als erfahrenem Träger ein moderner Lern- und Lebensort entstanden, der den Anforderungen zeitgemäßer Betreuung gerecht werde. Die Weichen für die beiden FGTS-Neubauten seien bereits in Coronazeiten gestellt worden. Frühzeitige Ausschreibungen und Planungen hätten dabei geholfen, das Projekt weiterzuentwickeln. Zudem betonte Dr. Meyer, dass St. Ingbert bewusst Neuland beschritten und pädagogische Nutzungs- und Raumkonzepte entwickelt habe, die nicht nur heute, sondern auch künftig funktionieren sollen.
Er bedankte sich ausdrücklich bei allen Beteiligten, darunter Planer, Architekten, die Schulleitung sowie Silke White als Projektverantwortliche in der Stadtverwaltung.
Platz für über 230 Kinder
Die zuständige Beigeordnete Nadine Backes bezeichnete den Neubau als sinnvoll angelegte Investition. Nach ihren Angaben bietet die neue FGTS am Standort Platz für über 230 Kinder. Sie verwies darauf, dass damit die Forderung der Bundesregierung nach einem Rechtsanspruch auf Nachmittagsbetreuung ab Sommer 2026 erfüllt werde. St. Ingbert erfülle diese Maßgabe, sagte Backes, und darauf könne die Stadt stolz sein.
Sie wünschte den Kindern eine gute Zeit und betonte zugleich: „Dieses Haus wurde für euch gebaut: Füllt es mit Leben!“
Schule als Lern- und Lebensort
In einem Rückblick stellten Katharina Ruffing, Leiterin der FGTS, und Susanne Biermeier, Rektorin der Albert-Weisgerber-Grundschule, den Neubau als Ort vor, an dem Schule heute weiter gedacht werde. Es gehe nicht nur um Lernen, sondern auch um einen Lebensort für Schülerinnen und Schüler, an dem sie auch einfach mal Kind sein dürfen.
Der Gedanke eines ganzheitlichen Schulalltags zieht sich durch die gesamte Anlage: Lernen, Betreuung und Alltag sollen enger miteinander verbunden werden.
Stimmen der Kinder
In Vertretung für alle Schülerinnen und Schüler berichteten Anni und Paul aus der 4. Klasse von den Reaktionen beim ersten Betreten des neuen Gebäudes. Sie hatten Aussagen anderer Kinder notiert, die den Eindruck des hellen Neubaus besonders deutlich machten.
Die Aussagen spiegeln die Wirkung des neuen Gebäudes aus Sicht der Kinder wider und zeigen, wie stark der Neubau bereits beim ersten Eindruck wahrgenommen wurde.
Zusammenarbeit mit dem CJD gelobt
Dieter Thielen, Geschäftsführer des CJD Homburg, hob die Möglichkeiten hervor, die das Gebäude den Fachkräften für pädagogische Arbeit bietet. Er dankte ausdrücklich für die gute Zusammenarbeit mit den Lehrkräften und der Stadt St. Ingbert und betonte, dass dies nicht selbstverständlich sei.
Zeitkapsel als historischer Moment
Als historischen Moment bezeichnete Dr. Ulli Meyer das Befüllen der Zeitkapsel für den Grundstein. Beigefügt wurden eine unterschriebene Urkunde, eine aktuelle Tageszeitung, ein Münzsatz, die Zeitung der FGTS sowie eine Namensliste aller Kinder und Lehrkräfte.
Die Geste soll den Bauprozess dokumentieren und den neuen Standort symbolisch mit seiner Entstehungsgeschichte verbinden.
Räume für Lernen, Bewegung und Begegnung
Die neuen Räume schaffen nach Angaben der Stadt optimale Voraussetzungen für modernes Lernen und Leben im Ganztag. Sie bieten Platz für gemeinsames Mittagessen, kreative Angebote, Bewegung, Rückzugsmöglichkeiten und soziale Begegnung.
Gleichzeitig stärken sie die enge Verzahnung von Vor- und Nachmittag, die in St. Ingbert seit Jahren bewusst gefördert wird. Damit wird der Neubau als Teil einer länger angelegten Bildungsentwicklung beschrieben.
Offizielle Eröffnung mit rotem Band
Mit dem Durchschneiden des roten Bandes an der Eingangstür wurde die neue FGTS offiziell eröffnet. Für den Bildungsstandort St. Ingbert war dies nach Darstellung der Stadt ein großer Tag.
Zeitstrahl der Baumaßnahme
Hinweis zu den Bildunterschriften
In den beigefügten Bildhinweisen wird unter anderem auf die symbolische Schlüsselübergabe im Beisein von Ortsvorsteherin Irene Kaiser, Stephan Toscani, Katharina Ruffing, Nadine Backes, Susanne Biermeier, Dr. Ulli Meyer, Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot und Maximilian Raber hingewiesen. Ein weiterer Hinweis beschreibt die großen, lichtdurchfluteten Räume der neuen FGTS als optimale Voraussetzungen für modernes Lernen und Leben der Kinder.
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