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Neues Leben für den Johannesbrunnen in Rohrbach

Nach jahrelangem Engagement übergeben Heidi und Willi Ruschmaritsch die Pflege – neues Team sorgt für frischen Glanz

Neues Leben für den Johannesbrunnen in Rohrbach
Bild zum Beitrag© Redaktion St. Ingbert

Die Stadt St. Ingbert setzt seit vielen Jahren auf ehrenamtliches Engagement, das vor allem im Stadtteil Rohrbach an der Anlage rund um den Johannesbrunnen eindrucksvoll sichtbar wird. Im Juli kamen wieder mehrere Freiwillige zusammen, um die beliebte Begegnungsstätte zu pflegen und ihr neuen Glanz zu verleihen.

Langjähriges Engagement am Johannesbrunnen

Bereits seit 2003 kümmern sich Heidi und Willi Ruschmaritsch, deren Zuhause sich direkt gegenüber der Brunnenanlage befindet, in ehrenamtlicher Eigenregie um die Pflege des Platzes. Während Heidi Ruschmaritsch die von der Stadt gelieferten Blumen pflanzte und regelmäßig bewässerte, übernahm Willi den Heckenschnitt, die Instandhaltung sowie die Säuberung des Brunnens.

Nach mehr als 20 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit legt das Ehepaar das Amt aus privaten Gründen nieder. Für Ortsvorsteher Martin Biedermann war dies Anlass, den beiden ausdrücklich zu danken:

"Ohne euch hätte diese schöne Anlage, an der sich viele gerne treffen, längst ihren Flair verloren. Ihr habt mit eurer Arbeit mehr als 20 Jahre dafür gesorgt, dass es um den Johannesbrunnen immer einladend gepflegt aussah. Dafür spreche ich euch im Namen der Rohrbacher Bürgerinnen und Bürger meinen Dank und meine Anerkennung aus."

Gemeinsame Aktion für ein gepflegtes Ortsbild

Um die Anlage auch weiterhin einladend zu gestalten, ergriff Ortsvorsteher Biedermann die Initiative und sprach mehrere Bekannte an, sich aktiv zu beteiligen. Innerhalb kurzer Zeit formierte sich ein motiviertes Team, das mit Gartengeräten, Heckenschere, Laubbläser und einem Anhänger für Grünschnitt ausgerüstet zum Arbeitseinsatz erschien. Dank des Engagements war die Anlage in nur zwei Stunden wieder gepflegt und für die Öffentlichkeit hergerichtet.

Zusammenhalt durch Ehrenamt

Auch Heidi und Willi Ruschmaritsch ließen es sich nicht nehmen, das neue Team zu unterstützen. Ihr Einsatz und der gemeinschaftliche Arbeitseifer spiegeln die Werte des Ehrenamts wider:

"Gemeinsames Anpacken, ohne viel Worte zu machen, das ist der Geist einer Dorfgemeinschaft – für mich gelebtes Ehrenamt. Schließlich wollen wir alle, dass Rohrbach lebenswert bleibt."

Ortsidentität und Gemeinschaftsgefühl

Der Johannesbrunnen ist mehr als nur ein gepflegter Treffpunkt – er steht sinnbildlich für das starke Gemeinschaftsgefühl im Stadtteil. Menschen kommen hier zusammen, tauschen sich aus und erleben die Verbundenheit im Alltag. Ortsvorsteher Biedermann betont die Bedeutung solcher Orte, die das soziale Miteinander fördern und das Leben in Rohrbach lebenswert machen.

Ausblick

Die Initiative rund um die Brunnenanlage zeigt, dass ehrenamtliches Engagement ein wichtiger Pfeiler für das Zusammenleben in St. Ingbert ist. Es bleibt abzuwarten, wer künftig dauerhaft die Pflege übernehmen wird – die Bereitschaft zum Anpacken und Mitgestalten ist in Rohrbach auf jeden Fall spürbar.

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