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St. Ingbert ehrt Albrecht Herold

Feierliche Würdigung des langjährigen Landtagspräsidenten und Wegbereiters des Strukturwandels

St. Ingbert ehrt Albrecht Herold
Fiktives KI-SymbolbildKI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbHBild 1 von 2

Die Stadt St. Ingbert hat am 7. Oktober 2025 ihrem verstorbenen Ehrenbürger Albrecht Herold in einem feierlichen Akt gedacht. Das Gedenken fand im Rathaus statt und brachte zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik, Gesellschaft und Verwaltung zusammen. Im Mittelpunkt stand das außergewöhnliche Lebenswerk Herolds, das über Jahrzehnte hinweg das Saarland und insbesondere St. Ingbert prägte.

Ein Leben für das Saarland und St. Ingbert

Albrecht Herold, geboren am 20. August 1929 und verstorben im Alter von 95 Jahren, setzte sich in verschiedenen Funktionen für die Region ein. Als Sozialdemokrat, Gewerkschafter und langjähriger Landtagsabgeordneter engagierte er sich für die Menschen vor Ort. Besonders hervorzuheben ist sein Einsatz für die saarländische Stahlindustrie und die Gründung der Wohnungsbaugenossenschaft auf der Alten Schmelz. Damit trug er zur Weiterentwicklung des Stadtquartiers Alte Schmelz bei.

Stationen und Verdienste

  • 1965: Beginn der Mitgliedschaft im Landtag
  • Fünf Jahre Erster Vizepräsident des Landtages
  • 1980 bis 1994: Präsident des Landtages des Saarlandes
  • Engagement für Strukturwandel und soziale Belange
  • Mitwirkung an der Rettung und Neustrukturierung der saarländischen Stahlindustrie
  • Gründung der Wohnungsbaugenossenschaft auf der Alten Schmelz
  • Für seine Verdienste wurde Herold unter anderem mit dem Großen Bundesverdienstkreuz mit Stern und Schulterband sowie dem Saarländischen Verdienstorden ausgezeichnet. Die Stadt St. Ingbert verlieh ihm zudem den Titel Ehrenbürger.

    Würdigung durch Weggefährten und Politik

    Beim Würdigungsakt kamen zahlreiche Weggefährten und politische Vertreter zu Wort. Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer würdigte Herold als „Persönlichkeit, die mit festem Wertekompass, Tatkraft und sozialem Gewissen unsere Stadt, das Saarland und darüber hinaus geprägt hat“. Staatssekretär und Chef der Staatskanzlei David Lindemann hob hervor, dass Herold als Politiker stets den Menschen in den Mittelpunkt stellte und den Fortschritt im Dialog suchte.

    Auch Stephan Toscani, Landtagsabgeordneter und Fraktionsvorsitzender, hob Herolds überparteiliche Autorität und sein Engagement für den Strukturwandel hervor. Maximilian Raber, Landtagsabgeordneter, betonte die bleibenden Spuren Herolds – sowohl politisch als auch menschlich.

    Erinnerungen und Ausblick

    Die Bedeutung des Ehrenbürgers wurde durch zahlreiche Gäste unterstrichen, darunter Ehrenoberbürgermeister Dr. Winfried Brandenburg und Landtagsabgeordneter Stefan Pauluhn. Ein emotionales Zeichen setzten die Anwesenden mit der Enthüllung eines Bildes von Albrecht Herold, das künftig in einer Galerie im Rathaus ausgestellt wird. Darüber hinaus überreichte Andreas Herold, Sohn des Geehrten, dem St. Ingberter Stadtarchiv eine historische Karte der Alten Schmelz von 1791 – als Dank und bleibendes Zeichen der Erinnerung.

    Bedeutung für Stadt und Gesellschaft

    Der feierliche Würdigungsakt ermöglichte es der Stadt St. Ingbert, ihrem Ehrenbürger für seine jahrzehntelange Arbeit und sein gesellschaftliches Engagement zu danken. Nicht nur politisch, sondern auch in seiner Funktion als Gewerkschafter, Akteur der AWO und SPD hat Herold das Gesicht seiner Heimatstadt und des Saarlandes beeinflusst.

    Das Lebenswerk von Albrecht Herold bleibt eng mit der Entwicklung der Region verbunden. Stadt und Bevölkerung drücken mit diesem Akt der Anerkennung ihren Respekt aus und stellen sicher, dass sein Wirken auch zukünftigen Generationen in Erinnerung bleibt.

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