St. Ingbert ehrt naturnahe Gärten
Neuntes Mal werden ökologische Gartenbesitzer für ihren Beitrag zum Artenschutz ausgezeichnet

Die Stadt St. Ingbert hat erneut ihr Engagement für Artenvielfalt, Nachhaltigkeit und regionale Identität unter Beweis gestellt: Im Rahmen des beliebten Ärenmarkts im Kuppelsaal des Rathauses wurden die Gewinnerinnen und Gewinner des Wettbewerbs „St. Ingberter Gartenplakette – Naturnaher Garten“ ausgezeichnet. Die Veranstaltung würdigte das nachhaltige Wirken von Bürgerinnen und Bürgern, die durch eine naturnahe Gartengestaltung einen wichtigen Beitrag zum Schutz der heimischen Flora und Fauna leisten.
Auszeichnung für naturnahe Gärten
Bereits zum neunten Mal verlieh die Stadt gemeinsam mit dem NABU St. Ingbert e.V. und dem Nachhaltigkeitsbeauftragten Claus Günther die begehrte Gartenplakette. Prämiert wurden Gärtnerinnen und Gärtner, die ihre privaten und öffentlichen Grünflächen ökologisch wertvoll gestalten – sei es auf großen Flächen, Balkonen, Schulhöfen oder Firmengeländen.
Der Wettbewerb setzt sich zum Ziel, das Bewusstsein für die Bedeutung naturnaher Gärten zu stärken und dazu zu inspirieren, selbst aktiv zum Erhalt der Artenvielfalt beizutragen. Ein besonderes Augenmerk lag in diesem Jahr darauf, wie Nachhaltigkeit generationsübergreifend gelebt wird – so wurden auch junge Familien für ihre vorbildliche Haltung geehrt.
Preisverleihung beim Ärenmarkt
Die Verleihung der Gartenplaketten, ein Höhepunkt des Ärenmarkts, wurde feierlich von Beigeordnetem Olaf Blaumeiser, Nachhaltigkeitsbeauftragtem Claus Günther und Barbara Böhme vom NABU St. Ingbert durchgeführt. Neben der Plakette erhielten die Ausgezeichneten als Zeichen ihrer naturnahen Gartenarbeit ein kleines Vogelhäuschen.
Olaf Blaumeiser betonte dabei die Bedeutung des Engagements:
„Unsere Gärtnerinnen und Gärtner schaffen mit ihren naturnahen Gärten wertvolle Lebensräume für Insekten, Vögel und Kleintiere – sie zeigen, dass ökologische Vielfalt und ästhetische Gestaltung wunderbar zusammenpassen.“ Er lobte insbesondere den Vorbildcharakter der jungen Familien unter den Preisträgern.
Kriterien für die Auszeichnung
Laut Barbara Böhme überzeugten die prämierten Gärten durch ihren konsequenten ökologischen Ansatz, darunter:
Böhme rief zudem dazu auf, dass sich künftig verstärkt Schulen und Firmen mit ihren Außenanlagen am Wettbewerb beteiligen.
Für alle Interessierten bietet der NABU St. Ingbert auch weiterhin Beratungen rund um die naturnahe Gestaltung von Gärten und Grünflächen an.
Nachhaltigkeit beginnt vor der eigenen Haustür
Der Wettbewerb zeigt eindrucksvoll: Naturschutz ist nicht nur Aufgabe großer Institutionen, sondern beginnt direkt im eigenen Lebensumfeld – sei es im Garten, auf dem Balkon oder durch gemeinschaftliches Engagement in Schulen und Kitas. Dabei profitieren nicht nur Tiere und Pflanzen, sondern auch die Menschen, die durch naturnahe Erholung und regionale Identifikation einen Mehrwert erfahren.
Sowohl erfahrene Naturgärtner als auch Neu-Einsteiger ließen sich in diesem Jahr von gelungenen Beispielen aus der Nachbarschaft inspirieren, um ihre eigenen Gärten nachhaltig zu gestalten.
Ausblick und Dank
Die Stadt St. Ingbert bedankt sich ausdrücklich bei allen engagierten Teilnehmenden und Unterstützenden des Wettbewerbs. Bereits jetzt wird der nächste Gartenwettbewerb vorbereitet, bei dem erneut das Ziel im Mittelpunkt steht, Artenvielfalt, Nachhaltigkeit und regionales Engagement weiter zu stärken.
Interessierte können sich bereits jetzt auf neue Impulse und die Fortsetzung dieses besonderen Projekts freuen.
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