St. Ingbert ehrt vergessene Persönlichkeiten
Zweiter Band der Biografien-Reihe stellt Frauen und Ehrenamtliche in den Fokus

Die Stadt St. Ingbert bringt mit dem zweiten Band der „St. Ingberter Biografien“ ein weiteres wichtiges Werk zur lokalen Geschichte heraus. Das Buchprojekt setzt die Darstellung bedeutender Persönlichkeiten aus St. Ingbert fort und hebt dabei besonders bislang wenig beachtete Lebensgeschichten hervor.
Präsentation des neuen Bandes
Im Rahmen einer öffentlichen Vorstellung präsentierten Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer, Dr. Heidemarie Ertle (Stadtarchiv), Andrea Kihm (Leiterin der Kulturabteilung), Prof. Gerhard Sauder (Mitherausgeber) sowie Stefan Wirtz vom Conte Verlag die druckfrischen Biografien.
Laut Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer trägt die Biografien-Reihe dazu bei, lokale Identität zu stärken und das Gemeinschaftsgefühl in St. Ingbert auszubauen. Zudem betonte er die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Stadt, Verlag und den engagierten Bürgerinnen und Bürgern.
Einblicke und Schwerpunkte im neuen Band
Band 2 knüpft inhaltlich an seinen Vorgänger an, stößt jedoch aufgrund seines Umfangs an Grenzen – ein dritter Band befindet sich daher bereits in Vorbereitung, wie Dr. Heidemarie Ertle erläutert.
Dr. Heidemarie Ertle hebt hervor, wie wichtig es sei, auch jene Personen sichtbar zu machen, die nicht im Rampenlicht stehen, aber mit ihrem Wirken das Leben in St. Ingbert maßgeblich geprägt haben.
Engagement und Zusammenarbeit
Das Stadtarchiv leistet durch die Bereitstellung von Fotomaterial, Dokumenten und historischem Kontext wichtige Unterstützung. Die Autorinnen und Autoren recherchieren ehrenamtlich und teilen ihre Expertise in der biografischen Forschung.
Stefan Wirtz vom Conte Verlag betont den Stellenwert der Reihe für die Dokumentation der Stadtgeschichte und sieht darin eine Möglichkeit, Erinnerungen für zukünftige Generationen zu bewahren.
Bezugsmöglichkeiten und Ausblick
Der neue Biografienband ist im örtlichen Buchhandel und direkt beim Conte Verlag erhältlich.
Mit dem zweiten Band setzen Stadt, Verlag und Ehrenamtliche ein Zeichen für die Wertschätzung der eigenen Geschichte und machen Identität in St. Ingbert lebendig und zugänglich.
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