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St. Ingbert: Gewässerexperten tauschen sich nach 14 Jahren wieder aus

Gemeinsame Strategien gegen Starkregen und Klimawandel im Fokus der regionalen Zusammenarbeit

St. Ingbert: Gewässerexperten tauschen sich nach 14 Jahren wieder aus
Fiktives KI-SymbolbildKI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbHBild 1 von 3

Im Großen Sitzungssaal des Rathauses Stadt St. Ingbert kamen heute Fachleute verschiedener Ämter und Gemeinden der Gewässer-Nachbarschaft Obere Saar zum Erfahrungsaustausch zusammen. Der von der Gemeinnützigen Fortbildungsgesellschaft für Landschaftsentwicklung mbH (GFG) initiierte Termin fand nach 14 Jahren erstmals wieder in St. Ingbert statt und unterstreicht die wachsende Bedeutung der Stadt in der regionalen Wasserwirtschaft.

Starkregen und Regionale Zusammenarbeit im Fokus

Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer persönlich und betonte die Wichtigkeit gemeinschaftlicher Ansätze. In seiner Ansprache hob er hervor:

„Wasser ist eine zentrale Stellschraube im Umgang mit Starkregenereignissen. Gerade in Zeiten zunehmender Extremwetter müssen wir die Wasserwirtschaft neu denken. Entscheidend ist, dass wir Kontakte zwischen den Gemeinden stärken und die Bereitschaft fördern, sich gegenseitig mit wirksamen Maßnahmen zu schützen.“

Praktische Themen und aktuelle Herausforderungen

Im Zentrum des Treffens standen praxisbezogene Fachthemen, die unmittelbar die tägliche Arbeit der Kommunen betreffen. Diskutiert wurden:

  • Gewässerentwicklungs- und Unterhaltungspläne für ein HMWB-Gewässer am Beispiel des Rohrbachs
  • Naturschutzfachliche Anforderungen und Fördermöglichkeiten
  • Das Totholzmanagement als zentraler Baustein der Gewässerunterhaltung
  • Innerörtliche Entwicklungspotenziale und deren Umsetzung in St. Ingbert und Saarbrücken-Scheidt
  • Impulse für eine zukunftsorientierte Wasserwirtschaft

    Die Betreuung der Gewässer-Nachbarschaft Obere Saar liegt bei Daniela Kaiser und Jean Mas. Für die Stadt St. Ingbert begleitet Christian Fettig das Thema. Alle Beteiligten zeigten sich erfreut über die neue Gastgeberrolle St. Ingberts: Sie verdeutliche das Engagement der Stadt für die Region und den Wunsch, gemeinsam mit Nachbarkommunen nachhaltige Lösungen voranzutreiben.

    Während des Erfahrungsaustauschs wurde erneut klar, dass die Herausforderungen der Gewässerbewirtschaftung angesichts des Klimawandels nicht mehr von einzelnen Kommunen allein bewältigt werden können. Die Veranstaltung stärkte den Dialog und die Bereitschaft, Erfahrungen zu teilen und Wissen zu erweitern.

    Die Stadt St. Ingbert positioniert sich als engagierter Gastgeber und Impulsgeber für innovative Maßnahmen zum Schutz der Gewässer und zur Anpassung an Extremwetterlagen. Die gemeinsame Arbeit an praxisorientierten Lösungen soll die Widerstandskraft der Region stärken und die Lebensqualität der Menschen langfristig sichern.

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