St. Ingbert macht Busrendezvous-Platz wieder fit
Reinigung, Graffiti-Entfernung und neue Beleuchtung sollen den zentralen Platz attraktiver machen

Der zentral gelegene Busrendezvous-Platz in St. Ingbert ist vergangene Woche umfassend gereinigt und optisch aufgewertet worden. Mit der Maßnahme soll die Aufenthaltsqualität der stark frequentierten Anlage nachhaltig verbessert und zugleich das Stadtbild verschönert werden.
Reinigung und optische Aufwertung im Mittelpunkt
Der Platz ist ein wichtiger Knotenpunkt für den Nahverkehr. Vor allem der Ortsrat St. Ingbert-Mitte hatte sich in seiner Arbeitsgemeinschaft „Sicherheit und Ordnung“ mehrfach mit dem Thema befasst und Verbesserungen beim Erscheinungsbild sowie bei der Beleuchtung gefordert.
Bereits einige Wochen zuvor hatte die Stadtverwaltung im Rahmen eines Ortstermins mit den Mandatsträgern um Ortsvorsteherin Irene Kaiser das größte Maßnahmenprogramm seit dem Neubau des ÖPNV-Knotenpunktes im Jahr 2003 angekündigt. Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer unterstützte das Vorhaben ausdrücklich.
Mehr Sauberkeit und besseres Sicherheitsgefühl
Meyer betonte, dass sich Menschen, die den ÖPNV und die stadteigenen INGO-Busse nutzen, dort wohlfühlen und ein sauberes, gepflegtes Umfeld vorfinden sollen. Zugleich solle durch eine bessere Ausleuchtung in den Abendstunden das Sicherheitsgefühl, insbesondere bei Jugendlichen, erhöht werden.
Da während der Reinigungsarbeiten mit Beeinträchtigungen im Busbetrieb zu rechnen war, wurde bewusst die Osterferienzeit für die Aktion gewählt. Die Arbeiten erfolgten in mehreren Schritten und wurden von Fachfirmen durchgeführt.
Arbeiten an Glasdach und Graffiti
Im Rahmen einer Ausschreibung übernahm die Firma Jakobs aus Rentrisch die Reinigung der 625 Quadratmeter großen Glaselemente, die als Bedachung des Platzes dienen. Zum Einsatz kamen dabei unter anderem Hochdruckreiniger, Schwämme, Bürsten und Schaber. Die Arbeiten waren auf eine Dauer von rund drei Tagen angelegt.
Parallel dazu kümmerte sich die Firma Biltec um die fachgerechte Entfernung von Graffiti-Schmierereien. Im Nachgang will die Stadtreinigung neu aufkommende Verschmutzungen zudem noch konsequenter und zügiger entfernen.
Kosten und weitere Maßnahmen
Die Gesamtkosten der Grundreinigung beliefen sich auf etwa 15.000 Euro; hinzu kamen weitere 5.000 Euro für eine bessere Ausleuchtung.
Ortsvorsteherin Irene Kaiser äußerte sich erfreut über die zügige Umsetzung. Ihr Stellvertreter Fabian Roschy, zugleich Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft „Kultur und Innenstadt“, kündigte darüber hinaus weitere gestalterische Schritte an.
In Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung soll demnach eine ansprechende Gestaltung der Wandflächen entwickelt werden. Denkbar sei dabei auch die Einbindung von legalem Graffiti.
Ausblick auf die Gestaltung des Platzes
Mit der Grundreinigung und den angekündigten Folgearbeiten setzt die Stadt auf eine sichtbare Aufwertung des zentralen Nahverkehrspunktes. Im Fokus stehen dabei ein gepflegteres Erscheinungsbild, mehr Helligkeit und ein verbessertes Sicherheitsgefühl für die Nutzerinnen und Nutzer des Platzes.
Die Stadtverwaltung will die Entwicklung an dem zentralen Platz damit nicht nur kurzfristig sichtbarer machen, sondern auch langfristig für ein gepflegteres Umfeld sorgen.
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