St. Ingbert modernisiert Schulen im Sommer
Fokus auf neue Lernräume, besseren Schallschutz und nachhaltige Heizsysteme für höchste Energieeffizienz


Die Stadt St. Ingbert nutzt die Sommerferien, um mit gezielten Investitionen die Infrastruktur an Schulen und städtischen Gebäuden auf den neuesten Stand zu bringen. Im Mittelpunkt stehen dabei sowohl die Verbesserung der Bedingungen für Schülerinnen und Schüler als auch umfassende Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer betonte: „Mit den Ferienbaustellen 2025 investieren wir gezielt in die Bildungsinfrastruktur unserer Stadt. Neben der Schaffung moderner Lernräume setzen wir einen starken Schwerpunkt auf Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. Damit schaffen wir nicht nur ein besseres Lernumfeld für unsere Kinder, sondern leisten auch einen wichtigen Beitrag zur Energiewende.“
Modernisierungen an Schulen: Räume, Schallschutz und Beleuchtung
Im Zuge der Ferienbaustellen erhalten mehrere Schulen umfassende Sanierungen und Modernisierungen. Im Fokus stehen dabei neue Lernräume, verbesserter Schallschutz und die Anpassung der technischen Ausstattung an moderne Anforderungen:
Pestalozzischule: Hier wurden zwei Klassenräume renoviert und Malerarbeiten durchgeführt. Zusätzlich erfolgt die Sanierung des Flachdachs der Turnhalle. Neue Lamellenanlagen verbessern Sicht- und Sonnenschutz in den Klassenräumen.
Albert-Weisgerber-Schule: Eine neue Akustikdecke optimiert die Raumakustik im Untergeschoss. Zudem wird die Beleuchtung im ehemaligen Musikraum angepasst. Die Fertigstellung ist für die Herbstferien geplant.
Südschule: Drei Klassenräume werden akustisch optimiert, um den neuen ersten Klassen eine angenehme Lernumgebung zu bieten. Schallschutzdecken und Malerarbeiten stehen im Fokus.
Hasenfelsschule: Sanierungsarbeiten betreffen einen Klassenraum im Untergeschoss und den angrenzenden Jugendraum. Trockenbauer und Fliesenleger sorgen für moderne Bedingungen im Schul- und Freizeitbetrieb.
Energieeffizienz: Neue Heizsysteme und Anschluss ans Nahwärmenetz
Ein zentrales Anliegen der Stadtverwaltung ist die energetische Sanierung der Gebäude. Insbesondere die Eisenbergschule und die angrenzende Eisenberghalle stehen hierbei im Mittelpunkt der Maßnahmen:
Eisenbergschule: Neben der Sanierung von Jungen- und Lehrer-WCs wird die technische Gebäudeausrüstung erneuert. Die Schule erhält eine neue, mit Holzpellets betriebene Heizzentrale. Die Umstellung ermöglicht künftig die Anbindung ans Nahwärmenetz, wofür im Außenbereich entsprechende Leitungen verlegt werden.
Eisenberghalle: Die Heizungs- und Lüftungsanlage wird durch moderne, energieeffiziente Systeme ersetzt. Ergänzend werden Elektro-, Sanitär- und Lüftungsinstallationen auf den neuesten Stand gebracht, um ebenfalls den Anschluss an das Nahwärmenetz zu gewährleisten.
Priorität Bildung und Nachhaltigkeit
Durch das umfassende Sanierungs- und Modernisierungsprogramm setzt die Stadt St. Ingbert ein deutliches Zeichen für die Bedeutung von Bildung und Nachhaltigkeit. Die Investitionen schaffen nicht nur optimale Lernbedingungen, sondern tragen auch zu einer zukunftsfähigen, energieeffizienten Infrastruktur bei. Die Kombination aus moderner Raumgestaltung, Schallschutz und der Umstellung auf klimafreundliche Heizsysteme unterstützt sowohl das Lernen als auch die notwendige Energiewende.
Ausblick und Bedeutung für die Stadt
Die gezielten Maßnahmen während der Sommerferien zeigen: Investitionen in die Infrastruktur sind entscheidend, um den Anforderungen der Zukunft gerecht zu werden. Insbesondere die Verbindung von Bildungsförderung und energetischer Sanierung setzt dabei neue Maßstäbe.
Weitere Informationen zu den laufenden Projekten und Hintergründen erhalten Interessierte beim Presseamt der Stadt St. Ingbert.
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