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St. Ingbert plant Kinderparlament

Neues Gremium soll jungen Menschen nach den Sommerferien erstmals feste Mitsprache in der Kommunalpolitik geben.

Die Stadt St. Ingbert will junge Menschen stärker an kommunalen Entscheidungen beteiligen und plant dafür die Gründung eines Kinder- und Jugendparlaments. Spätestens nach den Sommerferien soll das neue Gremium an den Start gehen. Damit erhalten Kinder und Jugendliche erstmals eine feste Stimme in der Kommunalpolitik.

Neues Gremium für mehr Beteiligung

Das geplante Kinder- und Jugendparlament soll jungen Menschen die Möglichkeit geben, ihre Ideen, Wünsche und Anliegen aktiv einzubringen und die Zukunft ihrer Stadt mitzugestalten. Vorgesehen ist ein Forum, in dem Themen aus dem Alltag der jungen Generation aufgegriffen werden können.

Genannt werden in der Mitteilung unter anderem Freizeitangebote, Umweltprojekte, Schulwege und Treffpunkte. Welche Punkte tatsächlich im Mittelpunkt stehen, sollen die Kinder und Jugendlichen selbst bestimmen.

Bewerbungsworkshop am 17. April

Als erster Schritt auf dem Weg zum neuen Parlament findet am Freitag, 17. April 2026, ab 15 Uhr ein Bewerbungsworkshop statt. Veranstaltungsort ist das Büro „Junger Film“ in der Kaiserstr. 72.

Beim Workshop sollen interessierte Jugendliche genauere Informationen zum Bewerbungsverfahren, zu Terminen und zur Zusammensetzung des Parlaments erhalten.

Wer mitmachen kann

Mitmachen können Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 19 Jahren, die in St. Ingbert ihren Lebensmittelpunkt haben. Die Stadt richtet sich mit dem Aufruf ausdrücklich an junge Menschen, die Lust haben, Verantwortung zu übernehmen, ihre Meinung zu vertreten und gemeinsam etwas zu bewegen.

Politisches Signal an die junge Generation

Die Ausschussmitglieder betonen nach eigener Aussage, dass junge Menschen ernsthaft beteiligt werden sollen und ihre Stimme in der Stadt zählen soll. Das Kinder- und Jugendparlament wird in der Mitteilung als Ort beschrieben, an dem Ideen gehört und umgesetzt werden können.

Die Stadt St. Ingbert setzt dabei auf eine rege Beteiligung und ermutigt Jugendliche ausdrücklich, diese Chance zu nutzen.

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