St. Ingbert räumt auf: Hunderte Zigarettenkippen gesammelt
NABU und Ehrenamtliche setzen mit neuen Aschenbechern ein Zeichen gegen Umweltverschmutzung
Am letzten Oktoberwochenende fand in der St. Ingberter Innenstadt eine groß angelegte Sammelaktion für Zigarettenkippen statt. In der Fußgängerzone und am Busbahnhof engagierten sich Bürgerinnen und Bürger, um auf die weitreichenden Folgen achtlos weggeworfener Zigarettenstummel aufmerksam zu machen und aktiv etwas für den Umweltschutz zu tun.
Umweltgefahr durch Zigarettenkippen
Zigarettenkippen sind nicht nur ein ästhetisches Problem im Stadtbild, sondern stellen eine ernstzunehmende Gefahr für die Umwelt dar. Sie enthalten zahlreiche Schadstoffe, die beim Kontakt mit Böden und Gewässern freigesetzt werden und so Mensch, Tier und Natur beeinträchtigen können.
Laut Angaben der Veranstalter werden in Deutschland jährlich über 70 Milliarden Zigarettenstummel unsachgemäß entsorgt. Das führt nicht nur zu einer Belastung der Umwelt, sondern verursacht auch zusätzlichen Reinigungsaufwand für die Städte.
Gemeinsames Engagement in St. Ingbert
Unter der Leitung von Nachhaltigkeitsbeauftragtem Claus Günther organisierte der NABU St. Ingbert bereits zum zweiten Mal eine städtische Kippen-Sammelaktion. Zehn ehrenamtliche Helferinnen und Helfer der Klimafit-Gruppe waren vor Ort. Sie erhielten zudem spontane Unterstützung durch Harald Gregorius und Arno Meyer von der Initiative Cleanup.
Gemeinsam sammelten die Beteiligten hunderte Zigarettenreste aus der Fußgängerzone sowie rund um den Busrendezvous-Platz ein.
Neue Aschenbecher für die Innenstadt
Parallel zur Sammelaktion wurden in der Innenstadt insgesamt 40 neue Aschenbecher installiert. Allein neun davon befinden sich im Bereich des Busbahnhofs. Die von der Stadt St. Ingbert finanzierten Behälter wurden gezielt an vorhandenen Mülleimern angebracht. So wird die regelmäßige Leerung durch den städtischen Baubetriebshof erleichtert.
Die Aschenbecher sind mit auffälligen Aufklebern versehen, die über die Umweltrisiken falsch entsorgter Kippen informieren und zu einem verantwortungsvolleren Verhalten aufrufen.
Positive Resonanz in der Bevölkerung
Die Aktionen wurden von vielen Bürgerinnen und Bürgern positiv aufgenommen. Zahlreiche Passantinnen und Passanten äußerten sich dankbar über das Engagement und die sichtbare Verbesserung des Stadtbildes.
Ein starkes Zeichen für mehr Sauberkeit
Claus Günther zieht ein positives Fazit: "Die Sammelaktion war ein voller Erfolg. Wir konnten deutlich machen, dass saubere Straßen und Plätze keine Selbstverständlichkeit sind. Jede und jeder kann einen Beitrag dazu leisten – am besten, indem Zigarettenstummel künftig in den dafür vorgesehenen Aschenbechern entsorgt werden."
Mit weiteren Maßnahmen und kontinuierlicher Aufklärungsarbeit wollen die Organisatoren das Bewusstsein für eine saubere Umwelt in St. Ingbert weiter stärken. Die Initiatoren bedanken sich ausdrücklich bei allen freiwilligen Unterstützerinnen und Unterstützern.
Eigene Anzeige
Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen
Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.