St. Ingbert und Radebeul: Eine gemeinsame Rebengeschichte
Seit 2008 pflegen beide Städte jährlich ihre Freundschaft durch den traditionellen Rebenschnitt und kulturellen Austausch

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Der traditionelle Rebenschnitt im Weinberg von St. Ingbert steht auch in diesem Jahr sinnbildlich für die enge und lebendige Verbindung zwischen den Partnerstädten St. Ingbert und Radebeul. Seit 2008 zieren die Reben, ein Geschenk aus Sachsen, das Gelände vor dem alten Bahnhof und stehen als Symbol für den Austausch und die Freundschaft beider Städte.
Hintergrund der Städtepartnerschaft
Die Wurzeln dieser Tradition liegen in der Schenkung der Reben durch Radebeul anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft. Seitdem reisen Vertreterinnen und Vertreter beider Städte jedes Frühjahr nach St. Ingbert, um gemeinsam die Weinstöcke auf die neue Saison vorzubereiten und so an die Anfänge und das wachsende Miteinander zu erinnern.
Der diesjährige Rebenschnitt
Auch in diesem Jahr hielt Radebeul sein Versprechen: Oberbürgermeister Bert Wendsche und seine Frau Sabine, eine ausgebildete Önologin, kamen erneut nach St. Ingbert. Am Montagvormittag trafen sie sich zusammen mit Dr. Albrecht Hauck, Beigeordneter, und der Ortsvorsteherin Irene Kaiser in der Stadtgärtnerei, um die jährliche Pflege der Reben durchzuführen.
Bereits am Sonntagnachmittag begann das Ehepaar Wendsche mit dem Schnitt der ersten Reben im Weinberg. Das Wochenende nutzten sie außerdem, um gemeinsam mit Oberbürgermeister Ulli Meyer die Wälder von St. Ingbert zu erkunden und langjährige Freundschaften zu pflegen.
Gelebte Freundschaft und Wertschätzung
Als Zeichen der Verbundenheit und Dankbarkeit überreichte Oberbürgermeister Ulli Meyer dem Ehepaar Wendsche zwei kleine Erinnerungsstücke. Die Aufschrift 'I ♥ IGB' auf den Tassen steht dabei als Ausdruck der Wertschätzung gegenüber den Gästen und symbolisiert die Begeisterung für St. Ingbert und die partnerschaftlichen Beziehungen:
"Mit diesen Tassen möchten wir nicht nur ein kleines Stück unserer Stadt auf den Weg geben, sondern auch zeigen, wie sehr wir die Freundschaft zwischen unseren Städten schätzen. I ♥ IGB steht für unsere Begeisterung für St. Ingbert – und die teilen wir heute gerne mit euch."
Bedeutung der Tradition für beide Städte
Der jährliche Rebenschnitt ist weit mehr als ein landwirtschaftlicher Akt. Er ist Ausdruck des kontinuierlichen Austauschs und der Zusammenarbeit zwischen St. Ingbert und Radebeul. Die Weinreben dienen als lebendiges Zeichen für die andauernde Partnerschaft, während die wiederkehrenden Begegnungen die Bande festigen und das kulturelle Verständnis fördern.
Städtepartnerschaft als gelebte Praxis
Mit der fortdauernden Pflege der Reben im Weinberg von St. Ingbert bleibt die Städtepartnerschaft zwischen St. Ingbert und Radebeul lebendig und traditionsreich. Der alljährliche Rebenschnitt ist ein nachhaltiges Symbol für Zusammenarbeit, Freundschaft und den Wunsch, das gemeinsame Erbe weiterhin zu pflegen und zu feiern.
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